19 November, 2018, 03:00

Tiersitter online finden? Ein Erfahrungsbericht

Wir aus Team techandthecity.de könnten auch als die verrückten Katzenomis- und Opis unter den Blogger*innen gelten. Fast alle unter uns haben entweder einen oder mehrere Stubentiger und andere Vierbeiner zu Hause. An sich eine super Sache – es gibt nur eines, womit sich unsere Tierliebe nicht so gut verträgt: die Lust am Reisen.

Als Blogger*innen sind wir nunmal ziemlich oft unterwegs, sei es nun auf Pressereisen oder weil unser Job es uns erlaubt, von überall aus zu arbeiten. Eingeschränkt wird diese Freiheit manchmal nur, weil zu Hause eine kleine Fellnase sitzt, die auf einen vollen Napf und viele Streicheleinheiten wartet. Vor einer Reise stellt sich also jedes Mal von Neuem die Frage: Wer kümmert sich um die Tiere? Können wir schon wieder unsere Freunde belästigen oder kommt Mama täglich zum Füttern vorbei? Und was ist, wenn wir mal länger unterwegs sind?

Meine Antwort auf all diese Fragen ist seit neuestem Pawshake. Schon für unsere letzte dreimonatige Reise hatte ich eine super liebe Katzensitterin über ebay Kleinanzeigen gefunden und mich daraufhin anschließend einfach mal nach professionellen Plattformen im Netz umgesehen, die sich mit Haustiersitting beschäftigen. Pawshake ist eine davon.

„Ich würde mein Haustier niemals einem Fremden anvertrauen“, werden jetzt vermutlich viele sagen und das kann ich gut verstehen, denn ich hatte anfangs auch meine Bedenken. Es ist aber nicht so, dass ihr einen Tiersitter bucht und ihn vorher niemals zu Gesicht bekommt. Der Ablauf ist folgendermaßen: In der Suchmaske wählt ihr eure Kriterien aus, also das Datum, welche Art der Betreuung ihr sucht oder in welcher Gegend ihr wohnt. Anschließend wird euch eine Liste mit passenden „Matches“ angezeigt, von denen ihr euch jemanden aussuchen könnt. Die meisten Tiersitter haben ein richtiges Profil mit Foto, Beschreibung und sogar Bewertungen von anderen Leuten, die sie vorher gebucht haben. Auch ihr müsst für euch und euer Haustier ein Profil erstellen.

Anschließend schreibt ihr den Tiersitter eurer Wahl einfach an und er oder sie kommt bei euch zu Hause vorbei, damit ihr euch kennenlernen könnt. Denn so praktisch online buchen auch ist, muss natürlich die Chemie stimmen. Zwischen uns Menschen, aber auch zwischen Mensch und Tier. Nach einem erfolgreichen Kennenlernen bucht ihr den Sitter über die Plattform, das Geld wird dann bei Pawshake hinterlegt und erst ausgezahlt, wenn die Betreuung beendet ist. So habt ihr die Sicherheit, dass Katzi, Wauzi und Co. auch wirklich gewissenhaft versorgt werden. Solltet etwas schief gelaufen sein, gibt es eine Geld-Zurück-Garantie. Außerdem bietet die Plattform ohne zusätzliche Gebühr einen Haustierschutz an, der im Notfall zum Beispiel Tierarztkosten oder Schadensersatzforderungen deckt. Auch die Plattform selbst könnt ihr kostenfrei nutzen.

Ich habe Pawshake inzwischen zweimal mit zwei verschiedenen Tiersitterinnen ausprobiert und war total zufrieden. Alles hat super geklappt, ich habe über die App regelmäßig Updates und Fotos von meiner kleinen Püppi bekommen. Eine Sitterin hat sogar ungefragt den Briefkasten für uns geleert und die Blumen gegossen – super lieb!

Klaro, im Prinzip kann man auch immer Freunde und Familie fragen, ob sie sich um die Katze kümmern möchten. Manche Freundinnen von mir nehmen sie auch gerne mal zu sich nach Hause, wenn wir länger weg sind. Eine Zeit lang sind wir jedoch so viel gereist, dass es mir dann doch ein wenig unangenehm war, immer wieder nachzufragen. Da sind Plattformen wie Pawshake für mich eine ideale Lösung. Das Tier kann in seiner gewohnten Umgebung bleiben und wird trotzdem von einem lieben Menschen umsorgt. Win-win!

Google spuckt übrigens noch weitere Plattformen aus, von denen ich euch allerdings nicht persönlich berichten kann. Falls ihr selbst Erfahrungen gesammelt habt, dann teilt sie gerne in den Kommentaren mit uns!

 

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