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TechTastic - News des Monats

TechTastic - News des Monats

Wir haben die heißesten Tech-News und Produktneuheiten aus dem Dezember für euch gesammelt. Viel Spaß!

Auf Instagram könnt ihr Accounts bald unbemerkt stumm schalten

Wer kennt es nicht: Man folgt ein paar Personen auf Instagram, deren Fotos man eigentlich nicht jeden Tag im Feed sehen möchte. Entfolgen will man diesen Accounts aber auch nicht, denn irgendwann könnten sie ja doch wieder interessant sein und dann möchte man sich nicht die Blöße geben, eine erneute Anfrage zu schicken oder eben wieder auf „Folgen“ zu klicken. Für dieses Dilemma bringt Instagram jetzt genau das richtige Feature heraus: In den kommenden Wochen wird es ein Update geben, das es User*innen ermöglicht, bestimmte Accounts einfach stummzuschalten, ohne dass sie es merken. Solltet ihr in einer Story, einem Kommentar oder auf einem Foto des jeweiligen Kontos verlinkt werden, bekommt ihr praktischerweise trotzdem noch eine Nachricht. Ach Instagram, du bist schon toll!

Smartphone mit Instagram

i.Con ist das erste smarte Kondom der Welt

Keine Neuheit mehr, aber dieses Schmankerl des Herstellers British Condoms möchten wir euch trotzdem nicht vorenthalten. i.Con ist das erste smarte Kondom der Welt oder genauer gesagt: ein Fitness-Tracker der etwas anderen Art. Es sieht aus wie eine Art Penisring, den sich der Mann über das normale Kondom stülpt, bevor es losgeht. i.Con besteht aus synthetischem Kautschuk und soll sich an jede Größe anpassen. Die Technik befindet sich in einem kleinen Gehäuse aus wasserdichter Kohlefaser. Vermutlich fragt ihr euch jetzt, was das Ganze soll. Das Gadget ermittelt zum Beispiel, wie viele Kalorien der Mann beim Sex verbrennt, die Häufigkeit, die (Aus-)Dauer und vieles mehr. Ob man das wirklich braucht, sei mal dahingestellt – in aktuellen Zeiten von Datenskandalen und Co. würde uns das Teil jedenfalls nicht in die Kiste kommen.

Verpackung von i.Con

Foto: i.Con

Erneute Datenschutzpanne mit Alexa

Die Sprachassistenten von Google und Amazon geraten durch fehlerhafte Modelle immer wieder in die Kritik, jetzt gab es einen erneuten Skandal rund um die kleinen Helfer. Ein Amazon Echo hat die privaten Gespräche eines Paares aus Portland nicht nur aufgezeichnet, sondern auch weitergeleitet. Wie das herauskam? Der Mann erhielt einen Anruf von einem seiner Mitarbeiter, der sagte, dass er seinen Echo so schnell wie möglich vom Strom trennen solle, weil er offenbar gehackt wurde. Er erklärte weiter, dass ihm kürzlich Audiodateien mit privaten Gesprächen zwischen ihm und seiner Frau geschickt worden seien und spielte sie zum Beweis vor. Diese beunruhigende Geschichte ist allerdings nicht das Werk eines Hackers, sondern von Amazon selbst. Vor kurzem hat das Unternehmen zugegeben, dass das Paar aus Portland einer unwahrscheinlichen Fehlerkette zum Opfer gefallen ist. Aus noch unbekannten Gründen hätte das Gerät Hintergrundgeräusche als das Wort „Alexa“ interpretiert und durch eine andere Wortfolge die Aufnahmen an den entsprechenden Mitarbeiter gesendet. Klingt unwahrscheinlich, scheint aber möglich …

Sprachassistent Alexa im Wohnzimmer

Smarter Toaster – Frühstück aus der Zukunft

Inzwischen existiert eigentlich kaum ein Gerät, was es nicht auch in smart gibt. Jetzt zum Beispiel auch einen intelligentenToaster aus der Feder des britischen Designers Leon Brown. Dieser soll in Zukunft nicht nur für das perfekte Frühstück verantwortlich sein, sondern als Zentrum des vernetzten Hauses dienen. Mit jedem Toast würde das intelligente Gerät seine*n Besitzer*in besser kennenlernen. Dabei gelte Dears Werk als Designobjekt und künstlerisches Statement in einer vernetzen Welt. Der Toaster soll den oder die User*in schon im Vorbeigehen erkennen und mit einer persönlichen Ansprache glücklich in den Tag starten lassen. Die Ansprache sei auf einem Display zu sehen, das in das dazugehörige Frühstücksbrett eingelassen ist. Man kann zwischen kostenlosen Toasts mit ‚Werbeaufdruck‘ oder einer bezahlten Variante wählen. Bei diesem Projekt handelt es sich um die Abschlussarbeit des Designers, die es bisher nur als Prototypen gibt, wie ihr hier im Video seht. Ob der smarte Toaster unsere Morgenroutine schon bald bereichern wird, bleibt abzuwarten. Schick ist das Ding jedoch allemal …

Smarter ToasterFoto: Leon Brown/Dear System 

WhatsApp gibt jetzt Nutzerdaten an Facebook weiter

Kurz vor dem Stichtag der DSGVO hat WhatsApp den Hinweis veröffentlicht, dass der Messenger-Dienst Nutzerdaten nun auch in Deutschland mit seinem Mutterkonzern Facebook teilt. Dieser findet sich auf der Homepage von WhatsApp und sagt aus, dass sowohl die Telefonnummer als auch Geräteinformationen und „weitere Nutzungsinformationen“ mit Facebook und „vertrauenswürdigen Drittanbietern“ geteilt würden. Das Paradoxe: Die bisherige Ausnahmeregelung in Deutschland, nach welcher es WhatsApp verboten war, besagte Daten zu teilen, ist durch die Durchsetzung der europäischen DSGVO hinfällig geworden. Für Verstöße ist jetzt nämlich nicht mehr der Datenschutz in Deutschland, sondern die entsprechende Behörde in Irland zuständig.

Smartphone mit WhatsApp Logo

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