20 July, 2019, 13:32

Techtastic: Die E-Roller kommen und Bumble setzt auf sicheres Dating

Während Deutschland sich um die Einführung der E-Roller streitet, fechten US-Unternehmen weiterhin Datenschutzkämpfe aus. Und dann wäre da noch Samsung mit dem faltbaren Smartphone… Was im April in der Tech-Welt los war, lest ihr hier.

Bundesregierung macht den Weg für E-Roller frei

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gibt an, dass die kleinen E-Roller Teil der mobilen Zukunft der Städte sein werden. Ein entsprechender Vorstoß zur Legalisierung der E-Roller im Straßenverkehr ist bereits durch den Bundestag gegangen. Nun entscheidet der Bundesrat Mitte Mai, wie und ob die kleinen Mobilitätshelfer im Straßenverkehr zugelassen werden. Roller mit E-Motor, die nur weniger als 12 km/h fahren können, sollen bereits für Jugendliche ab 12 Jahren erlaubt sein. Schnellere Varianten bis 20 km/h ab dem vollendeten 14. Lebensjahr. Schneller als 20 km/h dürfen sie aber nicht sein. Doch: Helm und Führerschein sind nicht notwendig. Das birgt natürlich auch Gefahren und so streiten derzeit diverse Landesregierungen und Politiker*innen über die Umsetzung des Vorstoßes. Gerade, ob langsame Roller auf dem Gehweg oder dem Radweg fahren soll, ist einer der wesentlichen Streitpunkte. Wir bleiben dran!

Bald schon könnten leihbare E-Roller auch in deutschen Großstädten zum Stadtbild gehören. © Bird

Facebook wieder im Kreuzfeuer

Nachdem Facebook die letzten Wochen und Monate immer wieder Teil von datenschutzrechtlichen Debatten war, macht das US-Unternehmen nun wieder von sich reden. Bis zu 5 Milliarden Euro Strafe erwartet das Unternehmen wegen Datenschutzvergehen. Doch die Börse bleibt entspannt. Trotz der massiven finanziellen Einbuße wächst die Facebook-Aktie weiter. Das liegt vor allem daran, dass quasi täglich immer neue Nutzer*innen (und Märkte) hinzukommen, auf die passgenau Werbung & Co. zugeschnitten werden kann. Außerdem sind für das Tech-Unternehmen 5 Milliarden bei einem Jahresgewinn von 22 Milliarden auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Start von Samsung Galaxy Fold verschoben

Mit Spannung wurde der neuste Coup von Samsung erwartet. Das Samsung Galaxy Fold soll das weltweit erste klappbare Smartphone sein, dessen Screen sich mit faltet. Noch vor offiziellem Verkaufsbeginn bekamen einige Journalist*innen das neue Gerät zum Test. Doch zu früh gefreut: Viele der Testenden berichteten von brechenden Displays und einem augenscheinlichen Konstruktionsfehler. Nun hat Samsung den Start, der bisher für Ende April vorgesehen war, auf unbestimmte Zeit verschoben, um den Fehlern auf die Spur zu kommen. Das klappbare Smartphone soll Telefon und Tablet in einem sein und den Smartphone-Markt gänzlich revolutionieren. Und diese Revolution hat auch ihren Preis: Das Samsung Galaxy Fold soll je nach Speicherumfang 1249 oder 1599 Euro kosten.

Aufgeklappt haben auf dem Screen bis zu drei Apps gleichzeitig Platz. © Samsung

Bumble & Co. sollen noch sicherer werden

Während Facebook immer wieder mit Datenschutzmissbrauch zu kämpfen hat, geht die Dating-Plattform in die Offensive und bringt ein neues Sicherheits-Tool auf den Markt: den ‚Private Detector‘. Ein neues Feature, das die Sicherheit dramatisch weiterentwickelt. Ab Juni 2019 werden alle User*innen von Badoo, Bumble, Chappy und Lumen den ‚Private Detector‘ nahtlos in der App integriert vorfinden. Beim Aufbau des ‚Private Detectors‘ nutzte das Team rund um Andrey Andreev (Gründer der Dating Group, zu der Badoo, Bumble, Chappy und Lumen gehören) und Whitney Wolfe Herd (Gründerin und CEO von Bumble) künstliche Intelligenz, um eine Funktion zu entwickeln, die in der Lage ist, Bilder in Echtzeit mit einer Genauigkeit von 98% zu erfassen. Sobald ein unangemessenes Bild in einem Chat geteilt wird, wird der ‚Private Detector‘ dieses Bild automatisch verpixeln und den*die Empfänger*in darauf aufmerksam machen, dass ihm*ihr etwas Unangebrachtes zugesandt wurde. Die User*innen können anschließend entscheiden, ob sie das Bild ansehen oder blockieren möchten. Wenn das Bild anstößig ist, kann es einfach an das Moderationsteam gemeldet werden. Finden wir spitze.

Der Private Detector erkennt anstößige Bilder mithilfe von künstlicher Intelligenz. © Bumble

Zalon wird Branchen-Champion im Bereich Curated Shopping

Im dritten Jahr in Folge haben die Welt und ServiceValue in einer breit angelegten Studie untersucht, inwiefern die Preisgestaltung von Unternehmen die Kunden begeistert. Die Untersuchung stellt in diesem Jahr mehr als 2.500 Marken und Unternehmen aus über 200 Branchen auf den Prüfstand der Kund*innen. Schnäppchen und Rabatt-Aktionen allein machen noch lange keinen Kundenliebling aus. Was zählt, sind Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und nachhaltige Überzeugungskunst. Zalon geht dabei als Branchen-Champion im Bereich Curated Shopping hervor. Bei der kostenlosen professionellen Online-Styling-Beratung durch die Zalon-Stylist*innen haben die Kund*innen die Möglichkeit, eine Preisspanne für die Outfits anzugeben. Neben der Auswahl an Marken, Schnitten und Größen kann man dabei auch eine Sustainable Box auswählen, um die Brandauswahl nachhaltig zu gestalten. Ganz neu: Die Zalon Box im Abo, bei der die Zalon-Stylist*innen automatisch alle drei, vier oder fünf Monate auf die Kund*innen zukommen und ein neues Outfit bereitstellen – versandkostenfrei und mit 30 Tagen Rückgaberecht.

Titelbild: © Nadine Shaabana/unsplash.com

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