20 August, 2019, 14:40

Studium der Zukunft? Wir zeigen euch Studiengänge für Technikfans & kreative Köpfe

Egal ob Fashion-Tech, Internet of Things oder Smart Home. Technische Lösungen sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken – Bereiche, die in der Zukunft noch wichtiger werden und damit nicht nur spannende Tätigkeitsfelder darstellen, sondern auch nach einer Menge Nachwuchs verlangen. Wir haben uns für euch umgeschaut und zeigen euch die perfekten Studiengänge für Technikfans.

Aber nicht nur die neuen technologischen Bereiche, auch altbekannte durchleben seit einigen Jahren einen Digitalisierungsprozess. Eine Veränderung, die einen Wandel für Unternehmen und so auch für die universitäre Ausbildung bedeutet. Ein Wandel, der viele neue Anforderungen mit sich bringt. Neue Anforderungen, die nach neuen Ausbildungswegen und Studiengängen verlangen. Was kann ich studieren, wenn ich auf die Zukunft setzen will? Oder einfach ein sehr großer Technikfan bin? Wir zeigen euch Studiengänge für Technikfans und kreative Köpfe, die digital und nachhaltig arbeiten wollen.

Nachhaltiges Management in der Kreativwirtschaft (B.A.)

Nachhaltigkeit in der Kreativwirtschaft? Noch immer finden wir zu wenig nachhaltige Konzepte in der Branche. Ein Problem, das jedoch ein großes Innovationspotential mit sich bringt. Und in diesem Fall sogar die Gründung eines neuen Studiengangs.

Der Bachelor-Studiengang „Nachhaltiges Management in der Kreativwirtschaft“ beschäftigt sich mit wirtschaftlichen und vor allem ethischen, wie auch sozialen und ökologischen Fragestellungen. Was verbirgt sich hinter der Circular Economy (Kreislaufwirtschaft)? Welche Möglichkeiten schafft das Recyclingkonzept Cradle-to-Cradle? Oder wie funktioniert effizientes Ressourcenmanagement? Ein Studiengang, der zukunftsfähige Lösungen für sowohl kreative, als auch wirtschaftliche Berufe aus den Bereichen Design, Interior, Werbung oder Kultur finden möchte. 

Fashion & Technology (B.A.) und Fashion & Technology (M.A.)

Seit dem Wintersemester 2015 bietet die oberösterreichische Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz den innovativen Studiengang „Fashion & Technology“ an.  Immer wieder, und vor allem immer häufiger, wird Mode zu einem Wegwerfprodukt – hergestellt unter menschenunwürdigen Bedingungen. Der Studiengang Fashion & Technology begreift Technologie als eine Art Katalysator für innovative und nachhaltige Designlösungen und alternative, ästhetische Konzepte im Zeichen der Toleranz. Wer hier studiert, entwickelt seine Stoffe selbst, lernt im Linzer Center of Mechatronics die Technologien hinter Wearables zu nutzen und präsentiert seine Arbeiten bei einer virtuellen Show während des Ars Electronica Festivals.

Seit März 2019 bietet die Kunst Universität Linz einen passenden, weiterführenden Studiengang an. Der international ausgerichtete Master-Studiengang „Fashion & Technology“ richtet sich an alle, die experimentell und nachhaltig denken, handeln und forschen wollen.

Nachhaltiges Design (B.F.A.)

Ihr wollt Design studieren, aber nachhaltig und zukunftsfähig arbeiten? Dann könnt ihr euch an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft bewerben. Diese bietet in Zusammenarbeit mit der ecosign/Akademie für Gestaltung in Köln den achtsemestrigen Bachelor-Studiengang „Nachhaltiges Design“ an, der Design in den Kontext von Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft stellt. Ihr könnt zwischen verschiedenen Disziplinen wie Fotografie, Illustration, Kommunikations- oder Produktdesign wählen und im Laufe eures Studiums miteinander verknüpfen.  Wer nachhaltig und zukunftsorientiert arbeiten möchte, kann leider nicht ausschließlich an kreativen Projekten arbeiten. Zu den praktischen Arbeiten während dieses Studiums kommt das Büffeln für BWL-Klausuren, Seminare in Marketing und Designtheorie oder Vorlesungen in Kulturwissenschaften und Philosophie.

Real Estate und Facility Management (B.Sc.) & Real Estate und Integrale Gebäudetechnik (B. Eng.)

Digitale Gebäudetechnik? Was wie Zukunftsmusik klingt, wird die modernen Gebäude der Zukunft bestimmen. Doch technischer Fortschritt bringt auch immer Kosten mit sich. Für einen kostengünstigen Einsatz von digitaler Gebäudetechnik benötigen wir in der Zukunft also gut ausgebildete Spezialist*innen. Diese müssen derartige Systeme nicht nur planen, überschauen, steuern oder optimieren können, sondern auch für die ständige Wartung und den Erhalt des Gebäudes sorgen.

Ein Fall, in dem das Know-how aus vielen Gebieten gefragt ist. Nicht nur Kenntnisse der Elektro-, Kälte-, Heizungs- und Klimatechnik, auch das Wissen aus den Bereichen Bautechnik, Naturwissenschaften, Architektur und Rechtswissenschaften muss hier vorhanden sein.  Die Universität Frankfurt hat seit dem Wintersemester 2018/19 zwei neue, siebensemestrige Bachelor-Studiengänge für Technikfans im Angebot, die genau diese Spezialist*innen ausbilden: „Real Estate und Facility Management“ (Abschluss Bachelor of Science) und „Real Estate und Integrale Gebäudetechnik“ (Abschluss Bachelor of Engineering).

Studiengänge für Technikfans

Studieren im digitalen Zeitalter. Bildquelle: Marvin Meyer/unsplash.com

Betriebswirtschaftslehre – Digital Transformation (B.A.)

An der Fernuniversität AKAD in Stuttgart könnt ihr in eurem klassischen BWL-Studium den Studienschwerpunkt auf „Digital Transformation“ setzen. Der sechssemestrige Studiengang für Technikfans vermittelt euch die Grundlagenkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre und eine Einführung in die Bereiche der Wirtschaftsinformatik sowie Recht und Betriebswirtschaftslehre. Was fehlt? Digital Transformation! Der Studienschwerpunkt kommt in Form einer praxisnahen Fallstudie auf euch zu. Hier müsst ihr euch zwischen drei Spezialisierungsmöglichkeiten entscheiden: Management der digitalen Transformation und Führung in Veränderungsprozessen, Technologischer Wandel und Software Engineering oder marktorientierte Digitalisierung und datenbasierte Prognosen. Na, schon entschieden? Dann solltet ihr euch am besten gleich bewerben!

Wirtschaftsinformatik und Digitale Transformation (M.Sc.)

Ihr wollt Chief Digital Officer oder Chief Executive Officer werden? Dann solltet ihr euch sofort an der Universität Potsdam bewerben. Als erste Universität in Deutschland führte die brandenburgische Universität im Wintersemester 2017/18 einen Masterstudiengang für Wirtschaftsinformatik und Digitale Transformation ein. Der Studiengang arbeitet interdisziplinär und vereint dabei Bereiche der Wirtschaftsinformatik, Informatik, Betriebswirtschaftslehre und Verwaltungswissenschaft miteinander. „Die Grundidee ist nicht, das Silicon Valley nachzuahmen, sondern die ingenieurmäßige Vorgehensweise der Wirtschaftsinformatik zum Kern eines ganzheitlichen Ansatzes zu machen. Für die digitale Transformation brauchen wir aus vielen Fächern Know-how“, erklärt Prof. Dr. Key Pousttchi.  Weiter betont er das Baukastensystem des Studiengangs, womit sich die Studierenden ihren Schwerpunkt selbst wählen können. So können neben klassischen BWL-Vorlesungen auch Mobile und Digital Business oder Social Media Research Seminare besucht werden. Der Studiengang, die Universität und die Nähe zu den Start-ups in der benachbarten Metropole Berlin bietet zukünftigen Gründer*innen ein fruchtbares Umfeld.

Wer kann sich für diesen Studiengang bewerben? Jede*r mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss eines Hochschulstudiums in einem Studiengang der Wirtschaftsinformatik, der Informatik, der Betriebswirtschaftslehre oder der Verwaltungs- und/oder Politikwissenschaft.

Weitere Studiengänge für Technikfans findet ihr unter www.studieren.de 

Na, schon entschieden?

Vorschaubild: © Marvin Meyer/unsplash.com

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