18 December, 2018, 14:55

Sinnvoll prokrastinieren am Smartphone – so geht’s!

Wir alle kennen es: Man hat einige wichtige Aufgabe wie die Bachelorarbeit oder die Deadline des nächsten Artikels vor sich, aber kann sich einfach nicht dazu motivieren, endlich anzufangen. Erst recht nicht, wenn das Smartphone in Reichweite liegt – schließlich sind die Insta-Stories heute mal wieder so spannend und diese eine E-Mail muss auch ganz dringend sofort beantwortet werden … nicht. Ja, wir lassen uns gerne von allen möglichen Dingen ablenken und manchmal hilft das Aufschieben sogar, um anschließend frisch ans Werk zu gehen. Aber wie wäre es, die kleine Pause mal nicht mit endlosem Scrollen auf Facebook zu nutzen, sondern den Smartphone-Screen wirklich sinnvoll zu nutzen? Wir haben für euch fünf Ideen herausgesucht, wie ihr in Zukunft sinnvoll und quasi mit gutem Gewissen prokrastiniert. Los geht’s:

Schreibtisch mit Smartphone, Kalender und Stiften

1. Meditieren mit Calm

Am Wochenende hat mir ein Kumpel erzählt, dass er jetzt eine Meditations-App besitzt und sich damit im stressigen Arbeitsalltag regelmäßig eine kleine Auszeit gönnt. „Wenn Willy das macht, dann kann ich das ja wohl auch“, habe ich mir anschließend gedacht und gleich mal die Anwendung Calm aufs Smartphone geladen. Dort gibt es zum Beispiel unterschiedlich lange Meditationseinheiten ab einer Minute, spezielle Kurse, mit denen ihr besser einschlaft, ruhiger werdet oder euer Stresslevel senkt. Bei Calm könnt ihr sieben Tage lang die kostenlose Basisversion testen und auch danach gibt es einzelne Kurse, die umsonst sind. In diesem Artikel stellen wir euch weitere Meditations-Apps vor.

2. Gehirnjogging mit Memorado

Anstatt zwischendurch immer wieder euer Lieblingsspiel zu zocken, könntet ihr zwischendurch mal auf Games zurückgreifen, die euer Gehirn trainieren. Apps wie Memorado helfen euch dabei, die Konzentration zu steigern und das Gedächtnis zu stärken. Die Spiele sind von Neurowissenschaftlern entwickelt, was sich erstmal trocken anhört, aber wirklich Spaß macht. Außerdem ist das Design niedlich gemacht. Neben den Mini-Trainings enthält Memorado auch eine Kategorie mit Achtsamkeits- und Meditationsübungen.

3. Tagesschau in 100 Sekunden

Leider bin ich ziemlich faul, was Nachrichten schauen oder Zeitung lesen betrifft. Was ich allerdings jeden Tag versuche, ist, mir die Tagesschau in 100 Sekunden anzusehen. Dort werden alle wichtigen Infos des Tages kurz und kompakt zusammengefasst. Super für eine kurze Arbeitspause! Außerdem empfehlenswert: Der Was Jetzt?-Podcast von Zeit Online. Dort sprechen die Redakteure von Montag bis Freitag über Nachrichten, die sie besonders spannend finden. Ihr findet ihn zum Beispiel auf Spotify.

4. Scheiße, was koche ich heute?

Bei Scheiße, was koche ich heute? ist der Name Programm und ich finde die Idee dahinter spitze. Wie oft sitzen wir zu Hause und überlegen, was es bloß zu Essen geben soll. Die Webseite liefert täglich einen Tipp (heute zum Beispiel: Salat mit Räucherlachs, Avocado und Orangendressing). Ihr könnt dann entweder das Rezept anzeigen lassen, sagen, dass ihr den Scheiß nicht mögt – dann bekommt ihr ein neues Rezept – oder die vegetarische Option wählen. Auf jeden Fall eine schöne Alternative zum gewöhnlichen Kochbuch.

5. Netzwerken mit Bumble

Ihr prokrastiniert gerne auf Tinder? Dann haben wir eine bessere Idee: Auf der Plattform Bumble geht es neben Dating auch darum, neue Business-Kontakte zu schließen. So könnt ihr euer berufliches Netzwerk erweitern und trotzdem neue Leute kennenlernen, die vielleicht sogar zu Freund*innen werden. Worauf wartet ihr noch?

Fotos: Unsplash

Schreibtisch mit Smartphone und Buch

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