21 October, 2018, 16:27

In Japan gibt es jetzt ein Museum für digitale Kunst

Gibt es in Japan eigentlich irgendwas, das es nicht gibt? Vor kurzem hat in Tokio ein in dieser Form weltweit einmaliges Museum für digitale Kunst eröffnet. Das Mori Building Digital Arts Museum lädt auf 10.000 Quadratmetern und in fünf unterschiedlichen Themenwelten zu einer interaktiven Museumstour ein.

In Sachen Virtual Reality ist Japan ohnehin schon ganz weit vorn, die zahlreichen VR-Erlebnisparks des Landes werden nun um das Angebot des digitalen Museums ergänzt. In dem Haus sollen Kunst und Erlebnis auf ganz besondere Weise verschmelzen. Doch wie können wir uns das Ganze überhaupt vorstellen?

In dem riesigen Gebäudekomplex befinden sich 520 Computer und 470 Projektoren, die für ein unvergleichliches VR-Abenteuer sorgen. In dieser unwirklich erscheinenden Welt sollen Besucher*innen bewusst Teil der Installationen werden, die ohne räumliche Grenzen funktionieren.

Auf diese Weise verlässt die digitale Kunst die Installationsräume, sie bewegt sich durch die Gänge und verbindet sich mit anderen Werken. Besucher*innen haben außerdem die Möglichkeit, eigene kleine Kunstwerke wie gemalte Bilder beizusteuern, die dann Teil der Ausstellung werden. Eine VR-Brille braucht ihr in dem Museum übrigens nicht.

Zu den Highlights der aktuellen Ausstellung zählen ein schwereloser Raum mit dreidimensionalen Lichteffekten, ein interaktiver Kletterwald und der „Forest of Lamps“, in dem die Lichter auf Bewegungen von Menschen reagieren.

Noch ein schöner Punkt mehr auf der Liste, um endlich mal nach Japan zu reisen! Der Eintritt ins Museum kostet umgerechnet etwa 24 Euro. Hier geht’s zur Website.

Foto: teamLab

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