,

#FASHIONTECH 2018: Die Zukunft der Mode trifft sich in Berlin

#FASHIONTECH 2018: Die Zukunft der Mode trifft sich in Berlin

Neben den großen Schauen und Modemessen ist eine weitere Veranstaltung von der Berlin Fashion Week nicht mehr wegzudenken: Die #FASHIONTECH Berlin fand bereits zum 8. Mal statt und ist längst zu einem integralen Bestandteil der Modewoche geworden. Anita Tillmann, Veranstalterin der Konferenz, hat uns bereits beim Telekom Fashion Fusion Award verraten, wie es um die Zukunft der Mode steht: „Das ist gerade erst der Anfang!“

Diese Aufbruchsstimmung wurde auch am Mittwoch im Kraftwerk Berlin wieder mehr als deutlich. Auf der Bühne ging es um Themen wie die Entwicklung des E-Commerce, weshalb die Digitalisierung für jedes Unternehmen wichtig ist oder ob sich menschliche Kreativität durch Künstliche Intelligenz ersetzen lässt. Es ging um Nachhaltigkeit, Zukunftssicherheit sowie Kommunikation und Marketing.

So meinte etwa Robin Ardeshir, Vice President Europe von Plug and Play, dass der physische Handel nicht verschwinden wird, sich Technologie aber nicht nur auf den eCommerce ausrichten darf, sondern auch dazu verwendet werden muss, die Experience im Laden an die digitalen Lebens- und Konsumgewohnheiten der Kunden anzupassen. Martin Wild, Chief Innovation Officer bei MediaMarktSaturn riet den Besucher*innen, sich vom agilen Mindset des Silicon Valley inspirieren zu lassen, denn Innovation sei kein linearer Prozess, sondern ein exponentieller. Seiner Meinung nach ist es essenziell, dass Innovation Teil der DNA eines Unternehmens ist. Und Leyla Piedayesch, Gründerin und Creative Director von Lala Berlin, sagte im Gespräch mit Anita Tillmann, dass Technologie zwar helfen kann, zum Beispiel beim Designprozess, sie aber auf keinen Fall die kreative Leistung des Menschen ersetzen kann.

Michael Stracke, neuer Chief Business Development Officer der Konferenz, sieht die Veranstaltung europaweit als einzigartig: „Ich war letztes Jahr zum ersten Mal auf der #FASHIONTECH und sofort begeistert. Nach meinen Recherchen gibt es in Europa nichts Vergleichbares, vor allem wenn es um die Qualität der Speaker geht. Die Teilnehmer können sich über die neuesten Technologien in der Welt der Mode informieren. Gleichzeitig können sie zukünftige Gesprächspartner treffen und – was sicherlich besonders wichtig ist – sie verlassen die Konferenz offen und mit neuer Motivation. Aus meiner Sicht ist dieser Ansatz der Schlüssel, um die Industrie durch die digitale Transformation zu begleiten.“

Anreize fanden die Besucher*innen nicht nur in den spannenden Keynotes, sondern ebenfalls auf der Ausstellungsfläche, wo zahlreiche Brands aus der Mode- und Technologie-Industrie ihre neuesten Entwicklungen, Wearables, Innovationen und Business Solutions präsentierten. Unsere drei Favoriten stellen wir euch natürlich vor:

Hololens goes Fashion

Die HoloLens von Microsoft ist eine Mixed-Reality-Brille, die es Nutzer*innen erlaubt, mit der Unterstützung durch ein Natural User Interface interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darzustellen. Gemeinsam mit KPMG macht Microsoft das Ganze als visuelle Shopping Experience möglich. Hier lest ihr mehr zur HoloLens.

Lunative – Electric Apparel

Beim Label Lunative gibt es leuchtende Pullover mit Active Ambient Light. In jedem der sogenannten Flash Hoodies steckt geprüfte und zertifizierte Technik, für die Fertigung der Kleidung werden nur hochwertige Materialien verwendet. Um den Pulli Erstrahlen zu lassen, braucht ihr lediglich zwei Batterien, die Erleuchtung folgt dann auf Knopfdruck! Hier entlang geht’s zum Shop.

QR-tex – Linking Authentic Products 

Bei QR-tex geht es darum, Markenkleidung zu schützen. In Zeiten von Fake-Shops und anderen dubiosen Webseiten ist viel gefälschte Ware im Umlauf. Das Unternehmen integriert QR-Codes in die Schilder von Kleidung, sodass man es als Käufer*in per Smartphone auf Echtheit überprüfen kann. Auch Betriebsabläufe für Shops sollen durch das smarte Etikett erleichtert werden. Super Idee!

Fotocredit: Offenblende

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.