10 December, 2018, 00:27

Bereit für den Frühling? So klappt die elektrische Pediküre zu Hause

Die ersten warmen Tage haben es bereits angekündigt und bald ist es so weit: Nicht nur die dicken Winterjacken können im Schrank verstaut werden, sondern auch die warmen Boots. Unsere Füße freuen sich schon jetzt auf Sandalen, Mules oder anderes luftiges Schuhwerk, damit wir unsere Zehen endlich wieder in die Sonne strecken können. Jetzt fehlt nur noch eine ausgiebige Fußpflege, damit die Füßchen glatt und vorzeigbar sind. Heute verraten wir euch die besten Tipps für eine elektrische Maniküre im heimischen Badezimmer.

1. Füße einweichen

Zur Vorbereitung solltet ihr euren Füßen zunächst ein schönes Fußbad gönnen. Das macht sowohl die Hornhaut als auch die Nägel weicher und so könnt ihr sie anschließend besser feilen und kürzen. Fünf Minuten reichen aus, damit die Haut nicht zu schrumpelig wird und ihr sie bei der Behandlung nicht verletzt. In der Drogerie gibt es pflegende Badezusätze speziell für die Füße oder ihr mischt euch einfach selbst ein passendes Produkt zusammen. Drei Esslöffel Totes Meersalz und eine Tasse Olivenöl machen eure Haut super geschmeidig.

2. Hornhaut entfernen

Dann geht es auch schon ans Eingemachte: Die Hornhaut, die im Winter vermutlich etwas dicker geworden ist als gewollt, muss vorsichtig entfernt werden. Dabei geht es vor allem um die Bereiche rund um die Fersen, Ballen und großen Zehen. Dafür könnt ihr zum Beispiel den neuen Perfect Pedi Wet & Dry Hornhautentferner von Remington benutzen. Er entfernt die Haut im Handumdrehen per Knopfdruck und bringt dafür zwei verschiedene Aufsätze mit: Die extra-raue Rolle ist für sehr harte Hornhaut geeignet, während die feinkörnige Variante für die Entfernung und Glättung der behandelten Hautstellen zuständig ist. Außerdem gibt es einen Peelingbürstenaufsatz mit Naturborsten, der die Haut zusätzlich pflegt.

Achtet darauf, nicht zu viel Hornhaut abzufeilen. Ein wenig „Polsterung“ ist wichtig als natürliche Schutzschicht. Sie bewahrt die Füße vor täglichen Belastungen beim Laufen und kleineren Verletzungen. Als Faustregel gilt, dass alles abgefeilt werden kann, was sich rau und schwielig anfühlt.

3. Nägel kürzen

Anschließend sind die Nägel dran. Nach dem Fußbad sind sie schön weich und lassen sich easy kürzen. Auch das könnt ihr übrigens mit dem passenden Gerät lösen: Professionelle Pediküre-Sets (z.B. von AEG) bringen eure Nägel fast von allein in Form. Sie kommen mit unterschiedlichen Aufsätzen daher, wie Polieraufsätzen, Hornhaut- und Nagelfeilscheiben, Schleifkegeln oder Nagelbürsten und Nagelhauthebern. Damit seid ihr zu Hause also perfekt ausgestattet. Achtet darauf, die Nägel nicht zu kurz zu feilen. Generell sollten sie immer auf Höhe der Zehenkuppe enden, weil die Ecken ansonsten schnell einwachsen können. Am besten ist es, beim Kürzen der natürlichen Form der Nägel zu folgen.

4. Nagelhaut behandeln

Dann ist die Nagelhaut an der Reihe. Wie eben beschrieben, gibt es auch dafür die passenden elektrischen Aufsätze. Ansonsten könnt ihr überschüssige Haut auch mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Dabei solltet ihr besonders vorsichtig sein, damit die Haut sich nicht entzündet. Die Nagelschere ist an dieser Stelle deshalb tabu. Auch dieser Schritt funktioniert am besten, wenn ihr die Haut vorher eingeweicht.

5. Fußnägel lackieren

Und schon sind wir beim letzten Punkt angekommen: dem Lackieren! Farblich könnt ihr euch hier natürlich nach Lust und Laune entscheiden und auch bei der Art des Lacks gibt es verschiedene Varianten. Neben gängigen Formulieren ist Shellac eine perfekte Möglichkeit, weil er wesentlich länger hält als andere Produkte. Dabei handelt es sich um einen speziellen UV-Lack, der bis zu vier Wochen lang auf euren Nägeln bleibt und auch zu Hause aufgetragen werden kann. Damit UV-Lack richtig trocknet, gibt es spezielle LED-Nageltrockner (z.B. von Beurer), mit denen ihr in nur wenigen Sekunden startklar seid. Na, für welche Farbe werdet ihr euch diesen Frühling entscheiden?

Foto: Remington

Share