20 July, 2019, 14:33

Beautytech – Zukunft der Schönheit

Augmented Reality, künstliche Intelligenz und 3-D Druck. Bahnbrechende Technologien, die in den letzten Jahren ihren Aufstieg erlebt haben und nun die Welt der Kosmetikbranche revolutionieren können: Beautytech – die Zukunft der Schönheitsindustrie. 

2019. Das „Smart Living“ erhält immer mehr Einzug in unseren Alltag. Technologische Errungenschaften sichern und vernetzen unser Zuhause oder machen es – wie auch unser gesamtes Leben – effizienter als je zuvor. So war es nur eine Frage der Zeit bis auch intelligente Kosmetikgeräte in unsere Badezimmer einziehen: Beautytech. Nicht nur die In-Store-Technologie vieler Kosmetikfirmen (vor allem im Bereich Make-up und Haare) bietet uns heute bereits ein virtuell oder durch künstliche Intelligenz unterstütztes Shoppingerlebnis. Auch Endkonsument*innen profitieren von den Entwicklungen. Mehr denn je, wird in der Kosmetikbrache heute auf die Entwicklung neuer High-Tech-Geräte gesetzt. Geräte, die es uns ermöglichen,Technologie in unsere persönliche Pflegemethode zu integrieren. Doch was hat die Branche uns zu bieten? Wir haben uns umgeschaut.

Die smarte Haarbürste

Was haben Signalanalyse-Algorithmen mit Haaren zu tun? Sie beurteilen eure Haarqualität und überwachen die Wirkung der Haarpflege. Möglich macht das die erste intelligente Haarbürste der Welt, der „Kérastase Hair Coach Powered by Withings“. Trockenes oder brüchiges Haar? Das verrät euch ein integriertes Mikrofon. Leitfähigkeitssensoren messen während des Kämmens nicht nur, ob die Bürste bei trockenem oder nassem Haar verwendet wird. Beschleunigungsmesser kontrollieren die aufgewendete Kraft auf eure Haare sowie auf die Kopfhaut und analysieren euer „Kämmverhalten“. Warum? L’Oréal-Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass zu starkes Kämmen Haarschäden verursacht. Einschließlich Haarbruch und Spliss. Deshalb signalisieren euch haptische Rückmeldungen, wenn ihr zu viel Kraft aufwendet. Eine mobile App begleitet die smarte Bürste. Sie bezieht Witterungsfaktoren in die Haaranalyse ein und empfiehlt euch zudem individuelle Produkte für eure Haarpflege. Wann die Bürste auf den Markt kommt, ist leider noch nicht bekannt.

Intelligente Gesichtsmasken

Wer sich bisher nicht sicher war, welche die richtige Gesichtsmaskenbehandlung für die eigene Haut ist, der bekommt jetzt einen kleinen handlichen Begleiter: UFO, eine der ersten intelligenten Gesichtsmasken mit LED-Lichttherapie. Hier werden fortschrittliche, dermale Technologien und exklusive koreanische Maskenformeln kombiniert. Der Thermo-Therapy-Modus erwärmt eure Haut. Während sie sich beruhigt und entspannt, werden Maskeninhaltsstoffe aktiviert und von der Haut in kürzester Zeit effektiv aufgenommen. Verstärkt wird die Aufnahme durch eine beruhigende Gesichtsmassage. Mit einem einfachen Tastendruck, kühlt sich das UFO ab und erfrischt eure Haut im Cryo-Therapy-Modus. Dieser reduziert das Erscheinungsbild von Poren und Schwellungen. Die smarte UFO-Maske besteht aus hygienischem Silikon und ist via foreo.com ab 279,00€ erhältlich.

Beautytech

1 HiMirror, Bildquelle: amazon.de | 2 UFO, die intelligente Gesichtsmaske. Bildquelle: foreo.com | 3 Smartes kämmen mit dem Kérastase Hair Coach, Bildquelle: loreal.com

Spieglein, Spieglein…

Was Schneewittchens böse Königin kann, das können wir schon lange. Oder zumindest Amazon Alexa Nutzer*innen mit dem smarten Beauty Spiegel HiMirror. Vielleicht beantwortet euch der sprachgesteuerte Spiegel nicht die Frage, wer die/der Schönste im Land ist. Aber mit seiner integrierten künstlichen Intelligenz, bietet HiMirror euch neben einer täglichen Hautanalyse, personalisierte Pflegeempfehlungen. Unsicher, welches Make-up ihr heute auflegen sollt? HiMirror hat eine Antwort: Augmented Reality. Sie ermöglicht es euch, das Make-up virtuell auszuprobieren. HiMorror via Amazon, erhältlich ab 359,00€.

Beautytech in 3-D

Ist die Augmented Reality bereits fester Bestandteil neuer Hightech-Geräte, spielt der 3D-Druck noch keine große Hauptrolle in der Schönheitsindustrie. Schaut man aber mal auf ein paar Unternehmenspatente, so weisen diese auf die Rolle der dreidimensionalen Fertigung von Beauty-Produkte in der Zukunft hin. Der französische Kosmetikkonzern L’Oréal hat bereits einen 3D-Drucker patentieren lassen. Dieser erkennt Hauttöne und kann benutzerdefinierte Make-Up-Mischungen drucken. Personalisierung wird zum Schlüsselwort im Bereich Beautytech. Auch Virtual Reality könnte in der Zukunft eine größere Rolle in der Beauty-Branche spielen. Wie wäre es zukünftig mit einem VR-Erlebnis, bei dem ihr virtuell mit Schönheitsgurus verbunden werdet?

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