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6 schlaue Tricks für deine nächste Reise mit Airbnb

6 schlaue Tricks für deine nächste Reise mit Airbnb

Airbnb ist inzwischen eine meiner liebsten Varianten, um Urlaub zu machen. Je nachdem, welche Art der Unterkunft man wählt, hat man komplett seine Ruhe oder lernt gemeinsam mit den Vermieter*innen die Stadt wie Einheimische kennen. Es gibt kaum einen besseren Weg, um an Geheimtipps in der Gegend zu kommen – und günstig ist es in der Regel noch dazu.

Ein paar Tücken hat die praktische Reiseplattform aber doch. Die Fotos einer Wohnung können im Netz noch so gut aussehen, manchmal erlebt man beim Betreten dann doch eine böse Überraschung. Auch die Gastgeber*innen sind leider nicht immer so herzlich, wie sie zunächst scheinen und antworten plötzlich gar nicht mehr auf Nachrichten.

Ihr könnt vor der Buchung jedoch mehr tun, als nur die Bewertungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit ein paar Tricks findet ihr schnell heraus, wie seriös ein Angebot ist und erhaltet mit ein wenig Glück auch noch Rabatte auf eure nächste Reise.

1. Setzt auf die Wishlists anderer User

Mit Sicherheit kennt ihr schon die Wishlist-Funktion, wo ihr eure favorisierten Unterkünfte an verschiedenen Orten ganz einfach speichern könnt. Aber wusstet ihr, dass es auch öffentliche Listen von fleißigen Nutzer*innen gibt, in denen ihr kuratiert die schönsten Wohnungen serviert bekommt? Sucht dafür bei Google einfach „Airbnb Wishlist …“ und fügt euer passendes Reiseziel ein. Hier findet ihr oftmals wahre Schätze. Leider sind diese häufig schon Monate vorher ausgebucht, schnell sein lohnt sich also!

2. Lasst euch nicht in die Irre führen

Die Preise, die bei Airbnb in der Suchfunktion angezeigt werden, sind meist nicht die Endsumme. Hinzu zum Übernachtungspreis kommen Reinigungskosten oder Verwaltungsgebühren, die bei kurzen Wochenendtrips ordentlich zu Buche schlagen können. Mit dem Add-on Airbnb Price Per Night Correcter findet ihr auf einen Blick heraus, wie hoch der Preis der Unterkunft mit allen eingerechneten Kosten ist und müsst nicht erst in jede Anzeige klicken.

3. Vergleicht die Preise auf verschiedenen Plattformen

Auf Airbnb werden mittlerweile nicht mehr nur private Wohnungen vermietet, sondern auch professionelle Ferienunterkünfte oder Apartments. Falls ihr euch für diese Art der Unterkunft entscheidet, solltet ihr nach dem gleichen Anbieter auch auf anderen Plattformen wie booking.com suchen. Oft variieren die Preise, weil jedes Portal unterschiedliche Zielgruppen, Gebühren oder Rabattaktionen hat.

4. Traut euch, zu verhandeln

Wenn ihr nicht die „Sofort Buchen“-Funktion nutzt, sind die Preise auf Airbnb verhandelbar. Viele Gastgeber*innen sind natürlich genervt von zahlreichen Rabattanfragen, es gibt aber auch Ausnahmen. Das könnt ihr herausfinden, indem ihr euch im Forum unter die Airbnb-Community mischt. Dort sprechen viele Hosts darüber, ob und wann sie Nachlass geben oder nicht.

Um von Rabatten zu profitieren, solltet ihr nicht einfach eine Copy-Paste-Nachricht an sämtliche User*innen schicken. Geht in eurer Nachricht lieber auf die Besonderheiten der Wohnung ein oder darauf, dass ihr die Wohnung über einen längeren Zeitraum buchen möchtet. Anschließend könnt ihr freundlich nach einem Rabatt fragen. Noch ein Tipp: Bei Last-Minute-Buchungen geben Gastgeber*innen in der Regel gerne Preisnachlass, damit das Zimmer letztendlich nicht leer steht.

5. Erkennt gefälschte Fotos

Uns ist es schon passiert, dass wir eine Airbnb-Wohnung betreten haben, die komplett anders eingerichtet war als auf den Fotos. Zum Glück nicht besonders schlimm, aber hier kann man sicherlich noch mehr in die Falle tappen. Wenn ihr durch die Galerie klickt, solltet ihr immer auf die folgenden Punkte achten: Woher kommt das Licht? Mussten zusätzliche Lichtquellen genutzt werden, um den Raum heller wirken zu lassen? Fehlen auf den Fotos ganze Zimmerecken? Sind Bilder von allen Räumen vorhanden? Falls nicht, könnt ihr den Host einfach freundlich danach fragen. Checkt außerdem die Gegend rund um die Unterkunft mit Google Streetview, damit ihr wisst, was euch erwartet.

6. Nutzt Discounts und Rabatte

Airbnb hält ein paar Funktionen bereit, um Rabatte zu nutzen. So könnt ihr euch mit einem Invite-Link zum Beispiel von Freund*innen einladen lassen und erhaltet einen Rabatt von 25 Euro auf eure erste Buchung. Sobald die Unterkunft mehr als 75 Euro kostet, bekommt auch dein Freund bzw. deine Freundin 15 Euro gutgeschrieben.

Falls ihr nicht alleine reist, könnt ihr mit mehreren Airbnb-Accounts von Prämien profitieren. Bei zwei Reisenden spart ihr je 25 Euro bei der Anmeldung und nochmals 15 Euro durch den Empfehlungslink – also insgesamt 65 Euro. Bei einer größeren Gruppe funktioniert das natürlich noch besser. Einziger Nachteil: Wenn ihr jedes Mal neue Accounts erstellt, habt ihr keine positiven Bewertungen und werdet möglicherweise abgelehnt.

Auch ihr selbst könnt übrigens Freunde oder Familie zu Airbnb einladen und erhaltet auf jede Buchung über 75 Euro ebenfalls eine Gutschrift von jeweils 15 Euro. Gute Reise!

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