16 October, 2018, 11:00

5 digitale Networking-Tipps für Introvertierte

Als introvertierter Mensch ist es nicht immer einfach, neue Kontakte zu schließen – das gilt für Freundschaften genauso wie für das Business. Während einige mühelos von einem Smalltalk zum nächsten springen, denken andere noch minutenlang über den besten Gesprächseinstieg nach. „Einfach machen“ kommt dann oft als guter Ratschlag – ist tatsächlich aber leichter gesagt als getan. Wir haben fünf gut umsetzbare Tipps, wie du dir auch als zurückhaltende Person ein berufliches Netzwerk aufbauen kannst. Happy Networking!

1. 3 Kontakte am Tag

Wenn es dir schwerfällt, bei Events und Veranstaltungen auf jemanden zuzugehen, überlege dir zu Hause erst einmal in Ruhe, wen du überhaupt kennenlernen möchtest. Wer ist wichtig für deine Branche, wer könnte dir weiterhelfen, Inspirationen liefern oder ein guter Gesprächspartner sein? Am besten erstellst du dir eine Liste mit etwa 20 bis 30 Namen, zu denen du gerne eine berufliche Beziehung aufbauen würdest. Du kannst auch Kolleg*innen fragen oder im Netz nach spannenden Persönlichkeiten suchen.

Liste fertig? Gut gemacht. Dann ist deine nächste Aufgabe, täglich drei dieser Leute zu kontaktieren. Dazu musst du sie nicht gleich anrufen oder eine Mail schreiben, denn das sind nur zwei von vielen Networking-Möglichkeiten. Darüber hinaus könnt ihr euch zum Beispiel auf LinkedIn verknüpfen oder du verlinkst die Person in einem Tweet oder auf Instagram. Letztendlich besteht natürlich auch immer die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch, zum Beispiel bei einem gemeinsamen Lunch. Egal wie – die drei Kontakte sollten täglich auf deiner To-Do-Liste stehen. Am besten trägst du dir dafür gleich morgens eine Zeit in den Kalender ein, dann hast du die „unangenehme“ Aufgabe des Tages gleich hinter dir.

2. E-Mails richtig formulieren

Der erste Eindruck zählt, egal ob persönlich oder per Mail. Spontane Worte sind meistens die besten, aber es gelingt nicht immer, eine E-Mail wie „zufällig“ zu formulieren. Denke daran, dass du die andere Person nicht langweilen, sondern vielmehr ihre Aufmerksamkeit erlangen möchtest. Selbst wenn es um Geschäftliches geht, dürfen deine Worte deshalb ruhig unterhaltsam sein – Ausnahmen bestätigen je nach Gesprächspartner*in die Regel. Halte deine Mails außerdem möglichst kurz, damit der andere sie auch wirklich liest, auf einen riesigen Textblock hat kaum jemand Lust. Nähere Infos kannst du bei Interesse im weiteren Gesprächsverlauf senden.

3. Professionell Stalken

Stalking funktioniert nicht nur auf Facebook und Instagram, sondern tatsächlich auch professionell. Auf Karriereportalen wie LinkedIn oder Xing erfährst du mehr über den beruflichen Werdegang und das Netzwerk anderer Leute. Vielleicht habt ihr sogar einen gemeinsamen Kontakt? In der Regel wird den anderen angezeigt, sobald du ihre Seite besucht hast. Das ist jedoch kein Problem, schließlich interessierst du dich auf professioneller Ebene und machst somit noch mal auf dich aufmerksam.

4. Langsam vortasten

E-Mails gehen im Alltag schnell unter, das ist sicherlich jedem von uns schon öfter passiert. Vor allem, wenn es nicht besonders dringlich ist, werden Antworten schnell mal auf die lange Bank geschoben und dann gar nicht mehr bearbeitet. Das soll mit deiner Mail nicht geschehen? Dann kannst du folgendermaßen vorgehen: Bevor du deine Nachricht abschickst, hinterlasse ein paar Tage vorher bereits einen Kommentar auf Instagram oder einem anderen Social Media Kanal der entsprechenden Person. Wenn sie die Mail sieht, hat sie deinen Namen vielleicht noch im Hinterkopf und die Nachricht gerät nicht in Vergessenheit.

5. Zeit nehmen

Du hast bei E-Mails aus Angst vor Fehlern regelmäßig Panik davor, auf den „Senden“-Button zu klicken? Lass dir Zeit und speichere deine Mail unter den Entwürfen ab. So kannst du eine Stunde später noch mal reinschauen, ob alle Formulierungen passen oder sich ein Tippfehler eingeschlichen hat. Die kurze Pause hilft oft dabei, seine Email-Angst zu überwinden.

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