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10 versteckte Facebook-Funktionen, die du kennen musst

10 versteckte Facebook-Funktionen, die du kennen musst

iPhone mit Facebook Logo

Erst kürzlich haben wir euch hier gezeigt, welche praktischen Features sich im WhatsApp-Messenger verstecken. Heute geht es weiter mit Facebook, denn auch dort gibt es zahlreiche Funktionen, die ihr bestimmt noch nicht kanntet. Los geht’s:

Newsfeed selbst gestalten

Der Facebook-Newsfeed ist Fluch und Segen zugleich: An keinem virtuellen Ort lässt es sich besser prokrastinieren, dafür hat man aber auch alle wichtigen Infos des Tages auf einen Blick. Welche Inhalte euch im Facebook-Verlauf angezeigt werden, bestimmt ein Algorithmus, denn bei Hunderten von Freunden und gefolgten Seiten kann nicht jedes Posting im Feed erscheinen.

Ihr könnt allerdings manuell einstellen, welche Beiträge ihr gerne sehen möchtet. So geht’s: Klickt in der linken Menüleiste auf die drei Punkte neben “Newsfeed” und geht dann auf “Einstellungen bearbeiten”. Dort könnt ihr auswählen, welche Inhalte angezeigt und welche in Zukunft ausgeblendet werden sollen.

Bookmarks erstellen

Eine meiner absoluten Lieblingsfunktionen, die ich fast jeden Tag nutze. Wie oft erscheinen im Newsfeed spannende Artikel, Videos und Co., die man jedoch nicht immer direkt lesen oder sehen kann? Mit dem “Speichern”-Feature landen diese Postings in einem speziellen Ordner und ihr könnt immer wieder auf sie zurückgreifen. Klickt dazu einfach im jeweiligen Beitrag auf das Dropdown-Menü oben rechts und anschließend auf “Inhalt speichern”. Die Bookmarks findet ihr dann in der linken Menüleiste unter “Gespeichert”.

Privatsphäre schützen

Meistens ist man auf Facebook nicht nur mit guten Freunden, sondern auch mit Arbeitskollegen, der Familie und flüchtigen Bekannten verbunden. Falls ihr nicht möchtet, dass jeder eure Urlaubs- und Partyfotos oder sonstige private Beiträge sieht, könnt ihr bestimmte Personen von eurer ganzen Timeline oder nur bestimmten Postings ausschließen.

Öffnet dazu die Einstellungen im Dropdown-Menü oben rechts und geht dann auf “Privatsphäre”. Dort könnt ihr auswählen, wer zukünftige Beiträge sehen kann. Alternativ gibt es die Möglichkeit, einzelne Beiträge vor bestimmten Nutzern zu verstecken. Die Auswahlmöglichkeiten findet ihr links neben dem “Posten”-Button.

Persönliche Daten herunterladen

Nach vielen Jahren auf Facebook haben sich in dem sozialen Netzwerk mit der Zeit auch viele persönliche Daten angesammelt. Falls ihr euch einen Überblick verschaffen wollt, welche Fotos, Videos und Statusupdates ihr jemals auf der Plattform gepostet habt, könnt ihr sie mit nur einem Klick herunterladen. Obendrein werden auch noch sämtliche Chatverläufe und die Änderungen deiner Profilinfos angezeigt.

So geht’s: In den Einstellungen findet ihr ganz unten einen Link zum Downloaden eurer Facebook-Daten. Klickt anschließend auf “Archiv aufbauen” und gebt euer Passwort ein. Jetzt bekommt ihr eine Bestätigungsmail und nach nur wenigen Minuten könnt ihr alle Daten einsehen.

Freundschaftsverlauf anzeigen

Mindestens genauso interessant ist es, sich den Freundschaftsverlauf mit bestimmten Personen anzusehen. Dabei werden euch nicht nur gemeinsame Freunde oder gefolgte Seiten angezeigt, sondern ebenfalls Fotos, Statusupdates und Events, die ihr gemeinsam besucht habt. Geht dafür auf das Profil des jeweiligen Freundes und dann auf die drei kleinen Punkte oben rechts. Dort findet ihr den Button “Freundschaft anzeigen”.

“Gelesen”-Markierung im Messenger abstellen

Genauso wie ihr bei WhatsApp die kleinen blauen Häkchen deaktivieren könnt, gibt es auch im Facebook-Messenger die Möglichkeit, die “Gelesen”-Markierung zu entfernen. Es muss ja schließlich nicht jeder wissen, wann ihr eure Nachrichten gesehen habt. Dafür braucht ihr nur ein Add-On namens “Facebook Unseen”, das ihr für Chrome zum Beispiel hier herunterladen könnt. Dieses ermöglicht, die “Gelesen”-Funktion und noch weitere Zustellungsinfos zu blockieren.

Profil aus Google entfernen

Immer wieder kommt die Frage auf, ob zukünftige Arbeitgeber euch auf Facebook stalken. Diese Art der Nachverfolgung ist je nach Branche sicherlich unterschiedlich, auf jeden Fall aber längst nicht mehr unüblich. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, könnt ihr euer Profil in den Privatsphäre-Einstellungen vor fremden Blicken schützen und es außerdem aus der Google-Suche entfernen.

So geht’s: Klicke oben rechts im Dropdown-Menü auf “Einstellungen” und anschließend links auf “Privatsphäre”. Ganz unten findest du den Eintrag, in dem du auswählen kannst, ob dein Profil in Suchmaschinen angezeigt werden soll oder nicht.

Von anderem Gerät abmelden

Ihr habt Facebook an einem anderen Computer benutzt und seid euch nicht sicher, ob ihr euch abgemeldet habt? Das könnt ihr zum Glück ganz einfach überprüfen: Geht in die Einstellungen und klickt auf “Sicherheit und Login”. Dort werden euch alle aktiven Sitzungen angezeigt. Auf den drei Punkten rechts könnt ihr euch dann ganz einfach ausloggen, egal von welchem Gerät.

Piratensprache einstellen

Ihr seid im Herzen Piratenprinzessin oder liebt einfach nur den Fluch der Karibik? Dann haben wir ein ganz besonderes Feature für euch: Ihr könnt die Sprache eures Accounts in “Pirate” ändern. Im Prinzip bleibt die Plattform dann zwar weiterhin Englisch, anstatt einem “Like” erscheint unter Beiträgen aber zum Beispiel ein “Arr!”. Klingt gut? Dann geht wieder oben rechts in das Dropdown-Menü und wählt die Einstellungen aus. Links kommt ihr in die Sprachoptionen und könnt ganz oben “English (Pirate)” auswählen. Aye Aye Captain!

Nachlass verwalten

Nach einem lustigen kommt ganz zum Schluss noch ein wichtiges und ernstes Thema: die Nachlassverwaltung auf Facebook. Mittlerweile könnt ihr nämlich selbst bestimmen, was nach dem Tod mit eurem Profil passiert. Die Option findet ihr in den Einstellungen unter “Allgemein”. Dort habt ihr die Möglichkeit, einen Nachlasskontakt zu bestimmen, der im Todesfall euer Konto verwaltet. Dieser kann Beiträge in eurer Chronik fixieren oder das Profilbild aktualisieren, aber nicht in eurem Namen posten oder private Nachrichten lesen. Alternativ könnt ihr dort auch beantragen, dass das Konto nach dem Tod dauerhaft gelöscht wird.

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